Wetter gut , alles gut. Die Mopeds glänzen in der Sonne und nach und nach sind alle von uns bereit für neue Schräglagenabenteuer.

Hey Kätzchen, mach Miau!!

An diesem Morgen bekam unsere Truppe Zuwachs. Der Sohn unserer Vermieterin war für ein paar Tage da, um bei Arbeiten am Haus zu helfen und weil sie schnell gearbeitet hatten, blieb für ihn noch Zeit uns zu begleiten.

Es ging in Richtung Süd-Westen. Unser erster Stop war am “Lac Blanc”.

Der “Lac Blanc”.

Das Bistro am “Lac Blanc”. Ein Lokal das ich wirklich empfehlen kann.

Klar das wir auf einen Drink in die gemütliche Hütte einkehrten.

Ein schönes Bild!!

Wie ich sicher schon das eine oder andere Mal erwähnt habe, sind Tankstellen nicht so wirklich zahlreich in diesem Landstrich vorhanden und wenn sind sie auch schon mal zu. So auch an diesem Morgen, als wir für den geplanten Tankstop in “Gerademer” eine Kraftstoffverkaufsstelle ansteuerten. Dicht der Laden. Nun hieß es dringend eine Tanke finden, denn Stephan war aufgrund seiner Extrarunden am Vortag kurz vorm “noGo”. Da es sich aber mit einer so großen Bikerschlange recht umständlich ist innerhalb einer Stadt nach einer Zapfsäule zu suchen, suchte der Rest sich einen Platz im Schatten, während ich nach Sprit Ausschau hielt. Ich brauchte gar nicht lange, da sah ich das Schild einer bekannten Kraftstoff - AG. Schnell den Rest rangeholt und schon waren die Tanks wieder voll.

Wir drehen eine Runde um das “Lac de Gerademer” und verließen Gerademer dann in Richtung Süden über die D486, folgten der D42 und D67 bis wir am “Lac de Longemer” ankamen.

Hier gibt es direkt am Wasser eine Snack-Bude, die uns ganz gelegen kam, denn Kurvenhazz macht hungrig.

Auf den Langnese - Stühlen fanden wir schnell gute Sonnenplätze, was auch nötig war, denn der Wind blies ähnlich wie an der Nordsee. Hm, daher der Name Longe mer.

Dann hieß es Futter fassen.

Zu empfehlen die leckeren Baguette`s, wie eines der

Michi hier präsentiert. Gut zu erkennen die frischen Zutaten. Ja nee nicht der Kerl, sondern der Salat. Der Typ ist nicht mehr ganz so taufrisch.

Son Teil reicht auch für Zwei. Und wenn beide sehr hungrig sind, kann man es sogar zugleich verdrücken, nur Vorsicht irgendwann kommt man sich in die Quere und wenn dann die Finger, oh, oh.
 
Aber was können wir noch empfehlen. Ja ganz klar. Schon mal eine Portion Magazin - Pommes bestellt??

Wir bis dahin noch nicht. Sehen witzig aus, werden in der RingPling (Mikro) gemacht und schmecken richtig gut.

Echt voll der Hammer die Teile und noch dazu heben sie die Laune, machen Spaß und animieren zu Blödsinn.

Dem Verdauungstrakt genügend Arbeit gegeben und gut gelaunt muß man schon mal dem Druck im Unterleib nach geben und ein

stilles Örtchen aufsuchen. Doch was uns da an diesem See wieder an öffentlichen Toiletten zur Verfügung stand, oder besser stank, ist echt typisch Frankreich. Keine Ahnung, warum ein Land angeblich eine so tolle Küche hat und die Klos noch aus der Zeit der Revolution stammen.

Da diese Toiletten unseren Damen nun wirklich nicht zuzumuten waren, hielten wir kurze Zeit später auf dem  “Col la Schlucht”. Auf diesem Pass, der auch als bekannter Bikertreff gilt, gibt es ein paar Lokal und dort waren die Örtchen dann wirklich still.

Glücklich entleert bügelten wir durch die Gegend. Von “Col la Schlucht” aus nahmen wir die D417 eine der beliebtesten Bikerstrecken unter Einheimischen, wobei ich nicht ganz weiß warum. Okay, das Layout ist nicht schlecht, aber ein Tourist jagt hier den Nächsten und es gibt jede Mange Busse oder LKW`s da es eine der Hauptverbindungsstrassen ist. Ja wer es mag. Ich finde einsamere Strecken dagegen viel besser und somit ging es weiter über “Hohrodberg”, D48, D11, dem “Col de Freland” und schließlich die D416 mit ihren Kehren runter Richtung “Riquewihr”. Der übrigens als meist besuchter Ort im Elsaß bekannt ist. Doch diese Touristenhochburg erreichten wir nicht, denn zuvor steuerten wir einen Rastplatz im Grünen an.

Die Sonne verwöhnte uns mit spätsommerlichen Temperaturen.

Somit zog es uns in den Halbschatten der Bäume, wo scheinbar Erfahrungen mit Bikerstiefeln ausgetauscht wurden.

Und, naja, keine Ahnung. Test an Reißverschlüssen auf dem Programm standen.

Oder???? Nee ich glaube Test an Reißverschlüssen würden nicht so ein Grinsen auslösen. Ach ich will es auch gar nicht wissen.

Nachdem Thorsten, wie hier zu sehen, seine Hose wieder dicht hatte.

Alle Biker aus den Gebüschen zurück waren.

Die Teufelshörner von Vanessa untersucht waren.

Schlug ich vor die Tagesroute noch ein wenig auszubauen und nicht den geplanten Weg zurück zur Unterkunft zu nehmen. Sondern statt dessen einen kleinen Umweg, sowie einen Abstecher auf ein Eis in Andlau mit zu nehmen. Der Vorschlag fand sofort allgemeine Zustimmung und die Aussicht auf erneute Kurvenorgien löste bei den Beteiligten ganz unterschiedliche Reaktionen aus.

Vanessa wollte gleich auf ihre Hornet springen und los legen.

Bei Alex löste die Vorfreude wieder den bereits bekannten Effekt aus : breites Dauergrinsen

Ja und bei Michi, entspannte Vorfreude.

Noch ein kurzer Blick auf die Karte und dann ging es los. Jede Kurve die uns an diesem letzten Vogesen-Bike-Tag in 2008 bis “Andlau” noch begegnete wurde “VOLLE KANNE” ausgenutzt. Ein irrer Spaß.

Mal abgesehen von Michi kamen wir alle gut in “Andlau” an. Er dagegen kam zwar auch heile, aber mit einem großen Schrecken an. Denn kurz vorm Ziel hatte er eine Kurve dezent falsch eingeschätzt und kam in letzter Sekunde am Straßenrand zum Stehen. Das zeigt, dass wenn die Müdigkeit einsetzt und somit die Konzentration nachläßt es besser ist langsamer zu machen und zwar auch wenn der Rest der Truppe schneller ist. Viel wichtiger als der Speed ist doch das heile ankommen, denn wie schon mal in diesem Bericht erwähnt, haben wir alle nur eine Gesundheit.

In diesem Lokal wollten wir dann ein Eis genießen.

Gesessen haben wir dort auch richtig gut und die nicht wirklich freundliche Bedienung beantwortete die Frage nach Eis positiv. In dem sichern Glaube nun eine Eiskarte zu bekommen harrten wir der Dinge die da kamen.

Gekommen ist allerdings keine Karte, sondern gleich ein Eis für jeden. Ja, ja und nicht etwa ein toller Eisbecher, wie wir ihn von Eisdielen in der Heimat gewohnt sind. Nein, nein einfach ein gemischtes Eis mit Sahne. Nun gut war nicht das was wir erhofft hatte, doch soweit okay, bis es ans bezahlen ging. Ich weiß jetzt den genauen Betrag nicht mehr, aber was ich weiß ist, dass wir alle fast von Stuhl gefallen wären und somit die Kaltschale im Nachhinein gar nicht geschmeckt hatte.
Wieder eine schlechte Gastro - Erfahrung in Frankreich reicher, nahmen wir die letzten Asphaltbänder bis zur Ferienwohnung unter die Gummis. Nach über 300 Tageskilometer und Michis Erfahrung schlugen wir auf den letzten 20 km eine ruhigere Taktzahl an.

Da es der letzte Abend einer tollen Tour war, stellten wir uns vor dem Haus zu einem Gruppenbild auf. Nach dem Erlebnissen an diesem Tag hatte der eine oder andere allerdings Problem sich von seinem Bike zu trennen und umarmte es liebevoll.

Es entstanden viele tolle Bilder, wie auch das Bild für’ s Seitenlayout.
Um das hier zu sehende Gruppenbild in groß zu erkunden bitte drauf klicken.

Den letzten Abend vor der Abreise war noch mal Bikerklön und lachen, lachen und lachen angesagt. Herrlich.

 
Korsika 92
Groß Glockner 94
Italien 99
Cote D` Azur 01
Lauenförde
Tour 09.05.02
Osaweli
Eifel 03
Süddeutschl.03
1. Eifel 04
1 Mai 04
2. Eifel 04
1. Eifel 05
2. Eifel 05
Slowenien05
Schullibulli
Bergische06
Harztour06
Elsass06
1 Mai 07
Weserberg07
Vogesen07
Toscana07
1 Mai 08
Vogesen 08
Gardasee 08
Sponti09
1Mai2009
1Mai2010
Sponti10
Eifel 2010
Vogesen2009
Rothaar 2010
Vogesen10
1 Mai 11
Vogesen 2011
Rothaargebirge 2011
Spontantour 2011
Weserbergland 2011
Obersulm 2011
1 Mai 2012
Kalletal 12
Pfalz2012
Vogesen 2012