Unser zweiter Tag in den Vogesen. Nach dem tollen Vortag und den Wettervorhersagen, hatten wir die Hoffnung nochmals so viel Glück zu haben.

Und richtig, schon nach dem Frühstück war zu erkennen, das es ein schöner Tag werden würden.

Wir holten die Bikes aus einer der zwei Garagen, die uns von den Vermieter für unsere Mopeds zur Verfügung gestellt wurden.

Da es in den Vogesen nicht an jeder Ecke Gelegenheiten zum Essen gehen gibt und es außerdem auch recht teuer ist, hat es sich als sinnvoll herausgestellt, vor jeder Tagestour beim Lebensmittelmarkt die eine oder andere Sache in den Tankrucksack zu stopfen..

An diesem Morgen überraschten Alex und Michi uns mit einem neuen Outfit und wir hatten verdammt viel Spaß dabei. Mehr Bilder gibt es gleich.

In Trois Epis gibt es dieses gute Cafe. Eines der wenigen Lokal, das ich echt empfehlen kann. Guter Service, leckeren Kuchen und guten Kaffee, zumindest wenn ich der Aussage meiner Mitreisenden glauben kann, denn ich trinke die braune Suppe gar nicht.
Außerdem kann man hier klasse in der Sonne sitzen.

Alex im, hm, Katzenoutfit??

Ein Platz an der Sonne für echte Biker, super geil.

Da kann man sich es doch gut gehen lassen, oder??

Ein Blick über die Norby Speedy hinweg.

Genügend Platz zum Parken gibt es auch. Naja, wenn man weiß wo. Wir mußten lernen, das man sich genauso wie in Deutschland besser nicht auf reservierte Plätze stellt. Weil die sonst auch immer zu Bikern ganz freundlichen Eingeborenen dann verständlicherweise doch recht ungehalten werden.

Was will Thomas denn da ablichten?

Ah, das Pärchen mit dem Sonderoutfit. Ach egal was die auf dem Kopf haben, ich mag sie beide schrecklich gerne.

Michis Bandit.


Hey Alter was geht, keine Lust mehr auf Foto. Lieber Rastenscharben, oder was?

Oh man, jetzt drängelt die “Rennzicke” auch schon wieder. Ist ja gut, geht ja schon weiter.

Das Asphaltband D11 wurde genauso wie die D5 von uns in vollem Umfang ausgenutzt, denn der Weg bis Hohrod ließ die Bikerherzen höher schlagen. Doch auch wenn wir was das Betätigen der Gashand sicherlich nicht zimperlich sind, so möchte ich doch alle Vogesen - Neulinge auf die oben zu sehenden Schilder hinweisen, denn die Einheimischen haben sich nicht umsonst die Mühe gemacht diese auf zu stellen. Leider gibt es immer wieder reichlich Bikerunfälle, die auf Übermut zurück zu führen sind. Klar verleiten die Strecken dazu, doch bitte denkt immer daran, das die nächste Kurve anders sein kann als ihr erwartet habt, oder ein Hindernis auftaucht mit dem ihr nicht rechnen konntet. Also bitte nicht übertreiben, denn ihr habt alle nur eine Gesundheit und außerdem steigt mit jedem Unfall die Gefahr, dass genauso wie in Deutschland, das Sperren von Strecken dadurch in Mode kommt. Was doch wirklich schade wäre, oder? Schließlich sind die Vogesen derzeit noch ein echtes Paradies für alle Bikerinnen und Biker. Ich kenne in diesem Gebiet im Moment noch nicht eine Streckensperrung und wünsche mir einfach, dass es so bleibt und ihr alle immer heile ankommt.

Tanke kurz vor Munster. Ausgelassene Stimmung quer durch die ganze Truppe. Klasse.

Ich weiß nicht was die beiden da mal wieder machen, aber ganz sicher geht es nicht darum, dass Norbert eine Sozia sucht.

Egal wie, Spaß hatten sie.

Jetzt wird es Zeit, das ich Alex mal lobe. Sie hat in diesen Vogesentagen ihre riesige BMW locker und lässig um jede noch so kleine Ecke gebracht und dabei wurde das Grinsen immer breiter. Respekt mit diesem Brocken.

Wir drehten eine Runde durch die Hügellandschaft westlich von “Gueberschwihr”. Dabei ging es über die D 27, die D 13 und dann weiter bis zum Ausblick “Hohneck”. (Bild oben)  Hier besonders interessant waren die Kehren, welche die D 13 kurz vor “La Bresse” zu bieten hat.

Der Aussichtspunkt “Le Hohneck” ist ein bekanntes Ausflugsziel und das dort ansässige Lokal ist gar nicht schlecht. Es gibt Pommes, natürlich Baguette und andere Kleinigkeiten. Einzig die Toiletten sind typisch französisch. Viel zu wenige (also Schlange stehen), in saumäßigem Gesamtzustand und hinterlassen das Gefühl, dass man es besser ausschwitzen, oder gleich unterwegs ins Gebüsch hüpfen sollte.

Blick auf den Parkplatz mit unseren Bikes und im Hintergrund die Hügellandschaft Richtung Westen.

Und weil wir sie so schön aufgereiht haben, gleich noch mal aus einer anderen Sicht.

Im Westen zu sehen, der See von Longemer, welchen wir am Samstag noch näher sehen sollten.

Abgesehen davon, das es da oben immer recht windig ist, kann man recht gut draußen sitzen.

Hey, ich dachte ihr wolltet den Ausblick in Richtung Osten erkunden und nicht nach dem besten Handyempfang suchen.

Ja, das sind schon mehr danach aus, oder??

Also doch nicht, mehr so mein Kumpel - Bilder machen. Ja sind wir hier auf nem Fotoshooting oder was?

Fotoshooting?? Nee, nee ich will gar nicht wissen was das für Bilder werden sollen. Nur Unsinn in solchen Bikerhirnen. Muß wohl vom andauernden Fahrtwind kommen.

Oh, welch eine Überraschung, die Jungs haben doch noch die Weiten der ursprünglichen Vogesen - Berge aufgenommen, Respekt!

Thomas mit der Knipse.

Bereit zum Angriff? Noch einen dummen Spruch und dann

muß Alex aufpassen das Norbert sie nicht kurzer Hand übers Knie legt.

Auf diesem Foto ist ein Teilstück der “Route des Cretes” (D430) zu sehen. Diese ist eine der bekanntesten Touristenstrassen in den Vogesen. Sie führt über die Hochebenen der Gegend und an solchen Punkten wie dem Aussichtspunkt “Le Hohneck” vorbei. Oft wird die Route auch von Bikern abgefahren, was ja auch nicht schlecht ist. Allerdings sollte man wissen, dass besonders in der Hauptsaison im Vergleich zu anderen Strassen auch jede Menge Autos den selben Weg nehmen. Ist ja auch kein Wunder, denn die “Route des Cretes” wird in jedem noch so kleinen Flyer, Reiseführer oder Prospekt erwähnt. Ich empfehle für schöne Bikertouren ohne viel Verkehr somit diese Route nicht komplett zu fahren, sondern immer nur Teilstücke.

Das Bild könnte auch aus einem Biker-Katalog für Klamotten stammen. Frei nach dem Motto: Unser Model Teffan präsentiert die neue Kollektion.

Unsere letzte Pause an diesem Sonnentag machten wir an der D 11 in der Nähe von Aubure. Derartige Pausenplätze gibt es ausreichend in jeder Gegend der Vogesen.

Da der Tag bis dahin einfach super war und alle noch nicht wirklich müde wirkten machte ich den Vorschlag noch eine kleine Extrarunde zu drehen.


Nach einer kurzen Popobefragung und Besprechung, stand fest, es werden noch ein paar mehr Kurven als geplant, ::-))))

Meine Vanessa!!!

Ein schönes Bild.
Ca. 320 km in den Vogesen ist verdammt nicht wenig und wenn die Herren dann noch so Grinsen, ja dann würde ich doch sagen, haben wir alles richtig gemacht, an diesem Donnerstag.

Beim guten Essen kamen natürlich noch mal alle Strecken und Erlebnisse des Tages zur Sprache und alle waren sich einig, dass so jeder Mopedtag aussehen sollte.

Auch der Abend wurde noch wunderbar. Unsere Vermieter beehrten uns, brachten leckeren Wein aus der Region mit und wir klönten bis spät in die Nacht. Ein toller Tagesabschluß!!
 
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